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Erste Schritte mit Retargeting

Nicht alle Besucher Ihrer Website sind unmittelbar bereit, bestimmte Handlungen auszuführen. Manche Besucher sehen sich jedoch z. B. ein paar Seiten an, beginnen mit dem Ausfüllen eines Formulars oder legen etwas in ihren Einkaufswagen. All das sind Absichtssignale, durch die Sie nachvollziehen können, welche Personen Ihrer Zielgruppe eine Handlung am wahrscheinlichsten ausführen werden. Retargeting bedeutet das selektive Schalten von Anzeigen für diese Personen mit auf sie zugeschnittenen Botschaften. So bringen Sie unentschlossene Interessenten auf Ihre Website zurück, damit sie eine gewünschte Handlung ausführen. 

In diesem Abschnitt erfahren Sie, was Sie wissen müssen, um mit AdRoll erfolgreich eine Retargeting-Kampagne zu starten und zu optimieren.

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Der richtige Zeitpunkt für das Retargeting 

Bevor Sie loslegen, sollten wir überprüfen, ob dies auch der richtige Zeitpunkt ist, um mit dem Retargeting zu beginnen. Stellen Sie sicher, dass das Folgende auf Sie zutrifft:

  • Sie haben eine eigene Website

  • AdRoll trackt das Verhalten der Besucher Ihrer Website. Wenn Sie keine Website, sondern nur eine Social-Media-Seite haben, ist AdRoll nicht die beste Lösung für Ihr Unternehmen.

  • Ihre Website verzeichnet mehr als 500 Besucher im Monat

  • Retargeting funktioniert am besten, wenn monatlich mindestens 500 Personen Ihre Website besuchen. Sollten Sie unsicher sein, wie viele Besucher Sie monatlich haben, können Sie mithilfe des AdRoll-Pixels Ihren Web-Traffic beobachten, um dies zu ermitteln.

  • Ihre Website ist gut aufgebaut und navigierbar

  • AdRoll kann Ihnen dabei helfen, Retargeting-Kampagnen mit einer Top-Performance auszuführen. Wenn Ihre Website jedoch keine klaren Pfade aufweist, die auf Handlungen hinführen (z. B. das Abschließen von Käufen oder Ausfüllen von Formularen), kann es schwierig werden, positive Ergebnisse zu erzielen.

 

Erfolg definieren

Bei AdRoll messen wir Erfolg an der Zahl der durchgeführten Conversions. Eine Conversion erfolgt, wenn ein Besucher nach der Interaktion mit einer Anzeige eine Aktion ausführt, die Ihrem Unternehmen einen Nutzen bringt. Je nach Branche kann es sich hierbei um einen Einkauf, das Absenden eines Formulars, einen Telefonanruf oder jedwede andere Aktion handeln, die dem Unternehmenserfolg förderlich ist.

Indem Sie festlegen, welche Conversions Ihnen am wichtigsten sind und wie viel Ihnen eine einzelne Conversion wert ist, können wir Sie dabei unterstützen, Kampagnen zu erstellen, die Ihre individuellen Geschäftsansprüche am besten erfüllen.

Profi-Tipps:

  • Wenn Sie Ihren allgemeinen Marketingerfolg in einem separaten Tool messen möchten, müssen Sie in AdRoll Ihre Conversion-Zielgruppe definieren. Unsere intelligente Plattform kann Ihre Leistung steigern, wenn wir wissen, was für Sie einen Erfolg darstellt.

  • Wenn Sie für die Evaluierung der einzelnen Conversions unterschiedliche KPIs nutzen, empfehlen wir die Erstellung einzelner Conversion-Zielgruppen mit jeweils eigenen spezifischen Regeln.

 

Erfolg messen

Leistungskennzahlen (KPIs) sind Metriken, mit denen die Effizienz Ihrer Werbekampagnen gemessen wird. Bedenken Sie bei der Auswahl Ihrer KPIs für Retargeting-Kampagnen, welche Rolle das Retargeting in Ihrem allgemeinen Marketingprogramm einnehmen wird.

Vielleicht nutzen Sie bereits Suchmaschinen-Marketing, herkömmliche Display-Anzeigen und Social-Media-Beiträge, um die Anzahl der Registrierungen auf Ihrer Website zu erhöhen. Wenn Sie dafür zusätzlich Retargeting verwenden möchten, können Sie die Performance dieser Marketingansätze als Baseline verwenden, um Ihre Performance mit AdRoll zu messen.

Bei Retargeting-Kampagnen misst AdRoll die folgenden KPIs:

  • Ausgaben: Ausgaben für das Schalten von Anzeigen

  • Impressionen: Wie häufig eine Anzeige gezeigt wurde

  • Klicks: Wie häufig eine Anzeige angeklickt wurde

  • Click-Through-Rate (CTR): Prozentzahl der Impressionen, die zu einem Klick geführt haben

  • Kosten pro 1.000 Impressionen (CPM): Die Kosten pro mille (Tausend auf Lateinisch) Impressionen, wie Display-Anzeigen für gewöhnlich verkauft werden

  • Kosten pro Klick (CPC): Gesamtausgaben geteilt durch die Anzahl von Klicks

  • Kosten pro Akquise (CPA): Gesamtausgaben geteilt durch die Anzahl der Conversions

  • View-Through-Conversion (VTC): Anzahl der abgeschlossenen Conversions, nachdem jemand eine Anzeige gesehen, aber nicht angeklickt hat
  • Click-Through-Conversion (CTC): Anzahl der abgeschlossenen Conversions, nachdem jemand auf eine Anzeige geklickt hat

  • ROI: Zugeschriebener Gewinn geteilt durch die Ausgaben

Legen Sie Ihren Fokus auf eine einzelne Leistungskennzahl, der Sie leicht einen Geschäftswert zuordnen können. Stellen Sie außerdem sicher, dass Ziele oder Baselines auf historischen Daten basieren. Wenn Sie über noch keine historischen Daten verfügen, sollten Sie vielleicht mit AdRoll einen kleinen Test ausführen, um Ihre individuelle Situation richtig einzuschätzen.

 

Ein Startbudget festlegen

Es kann schwierig sein, das Budget richtig festzulegen – vor allem, wenn es sich um Ihre erste Retargeting-Kampagne handelt. Unsere Tipps für das Festlegen Ihres Kampagnenbudgets helfen Ihnen weiter.

Profi-Tipps:

  • Ein Drittel der Marketer gab im Jahr 2015 über 50 % ihres gesamten Marketingbudgets für programmatische Werbung, einschließlich Retargeting, aus. (AdRoll State of the Industry, 2016)

  • 71 % der Marketer geben 10 bis 50 % ihres gesamten Budgets für Online-Anzeigen für Retargeting aus (AdRoll State of the Industry, 2014)

 

Unterschiedliche Ziele priorisieren

Sie haben Ihre Erfolgsmetriken und ein Startbudget festgelegt. Bevor Sie nun loslegen, überlegen Sie sich Folgendes: Möchten Sie lieber Ihr gesamtes Budget investieren oder die bestmögliche Performance erreichen?

Warum sollte ich nicht beides priorisieren?

Ganz einfach, weil sich die beiden Ansätze umgekehrt proportional zueinander verhalten. Eine Optimierung im Hinblick auf die Performance ist ideal, um sicherzustellen, dass jeder ausgegebene Euro den höchstmöglichen Ertrag einbringt. Dabei kann es jedoch passieren, dass Sie Ihre Zielgruppe auf jene Personen beschränken, die am wahrscheinlichsten eine Conversion durchführen, und es vermeiden, in andere Personen zu investieren. Das wirkt sich zwar positiv auf den ROI aus, kann jedoch oftmals die Größe Ihrer Zielgruppe und die Budgeterfüllung beschränken.

Auf der anderen Seite eignet sich eine Ausgabenoptimierung ideal, um die größtmögliche Zielgruppe zu erreichen. Da Sie Ihren Fokus nicht allein auf die Performance legen, sind Ihre Kampagnen flexibler und erreichen andere Besuchersegmente, die Sie sonst möglicherweise verpasst hätten. Indem Sie Ihre Zielgruppe erweitern, können Sie Ihr vorgesehenes Budgetziel besser erreichen und eine größere Reichweite erzielen.

Worauf sollte ich also meinen Fokus legen?

Das gilt es abzuwägen. Wenn Sie nachvollziehen können, wie viel Ihnen die einzelnen Handlungen Ihrer Kunden wert sind, können Sie sich auf die Maximierung Ihrer Reichweite konzentrieren und gleichzeitig unterhalb Ihrer Budgetgrenze bleiben. Hier einige Fragen, die Ihnen aufzeigen können, was für Sie am wichtigsten ist:

  • Möchten Sie Ihr gesamtes Budget investieren oder lieber eine bestimmte Leistungskennzahl im ersten Monat erreichen?

  • Würden sich Ihre Leistungserwartungen bei einem verdoppelten Budget ändern?

  • Würden Sie in Kauf nehmen, Ihr KPI-Ziel nicht zu erreichen, wenn dafür das Conversion-Volumen steigen würde?

Anhand Ihrer Antworten erhalten Sie einen guten Eindruck, ob Sie Ihren Fokus auf die Ausgaben oder die Performance legen sollten. Wenn Sie automatisierte Kampagnen ausführen, nimmt unsere intelligente Plattform rund um die Uhr Optimierungen im Hinblick auf Ihr gewähltes Ziel vor.

Profi-Tipps:

  • Sie können ein bestimmtes CPA-, CPC- oder CPM-Ziel für unsere Plattform festlegen. Wir empfehlen CPA als Leistungskennzahl, da diese stärker auf die Handlung ausgerichtet sind, die Sie forcieren möchten.

 

Ehre, wem Ehre gebührt

Retargeting kann im Rahmen Ihrer allgemeinen Marketingstrategie verschiedene Rollen einnehmen. Wie können Sie den Erfolg messen und ihn richtig zuordnen, bevor Sie sich komplexeren Kampagnen zuwenden?

Eine Möglichkeit hierfür ist die Zuweisung. Sie bezeichnet das Zuschreiben eines Verdienstes an verschiedene Marketingstrategien und Berührungspunkte auf der Basis ihres jeweiligen Einflusses auf die Anzahl der Conversions. Beim Digital Advertising tracken Marketer Conversions auf zwei Arten: in Form von Click-Through-Conversions (CTC) und View-Through-Conversions (VTC).

CTCs erfassen Benutzer, die auf eine Anzeige klicken und in unmittelbarer Folge eine Conversion durchführen. VTCs erfassen Benutzer, denen eine Anzeige geschaltet wird, welche sie nicht sofort anklicken, die aber zu einem späteren Zeitpunkt entweder auf organische Weise oder nach Ansehen einer Anzeige von einem anderen Kanal eine Conversion durchführen. AdRoll empfiehlt, bei der Leistungsevaluierung Ihrer Retargeting-Kampagnen sowohl CTCs als auch VTCs zu verwenden.

Denken Sie daran, dass Retargeting-Anzeigen einer von vielen Marketing-Berührungspunkten sind, die zu einer Conversion führen können. Auch wenn der Einfluss von VTCs schwieriger zu beziffern ist, führen angesehene Anzeigen bei Neukunden trotzdem zu einer höheren Bekanntheit und Verbundenheit mit Ihrer Marke.

Profi-Tipps:

  • AdRoll folgt in Bezug auf Lookback-Fenster den branchenüblichen Standards. Wir schreiben AdRoll einen Anteil von 100 % zu, wenn ein Benutzer innerhalb von 30 Tagen nach einem Klick oder innerhalb von 7 Tagen nach einer Impression eine Conversion durchführt. Wenn Sie diese Standardeinstellung anpassen möchten, können Sie entweder die Anzahl der Tage Ihres Lookback-Fensters ändern oder festlegen, welcher Prozentsatz der Conversions innerhalb des Fensters direkt AdRoll zugeschrieben werden soll.

  • Wenn Sie Google Analytics für die Webanalyse verwenden, können Sie anhand der vorbereiteten Conversions einsehen, welchen Anteil das Retargeting an den Conversions hat. Beachten Sie, dass hierbei nur Klicks und keine Aufrufe berücksichtigt werden, und dass typischerweise keine geräteübergreifenden Daten enthalten sind. Das Lookback-Fenster umfasst standardmäßig 30 Tage.

 

Best-Practice-Beispiele für die Anzeigengestaltung 

Wenden Sie Ihr Kundenwissen an, um Anzeigentexte und Werbemittel zu erstellen, die Ihre Zielgruppe ansprechen. Indem Sie die Anzeigen an die targetierte Zielgruppe anpassen, können Sie Ihre Performance steigern und eine stärkere Bindung zu Ihrer Marke aufbauen. Testen Sie verschiedene Varianten, um herauszufinden, was am besten funktioniert, und wenden Sie die Erkenntnisse in all Ihren Kampagnen an.

 

Hier ein paar Möglichkeiten, wie Sie die wichtigsten Varianten Ihrer Werbemittel testen können:

Allgemeine Best Practices

  • Erstellen Sie mehrere Versionen Ihrer Werbemittel. Unsere Plattform testet und optimiert automatisch die verschiedenen Versionen einer Anzeigengröße, um jene mit den besten Resultaten zu ermitteln.

  • Bieten Sie auf Ihrer Website eine Reihe verschiedener Produkte an? Sie können mithilfe von dynamischen Anzeigen Ihre Produkte präsentieren, um die Anzahl der Conversions zu steigern. Hier finden Sie 7 Erfolgstipps für Dynamische Anzeigen. Wenn Sie Kunde von Shopify oder WooCommerce sind, können Sie die dynamischen Anzeigen sogar noch schneller einrichten.

  • Die meisten der größten Anzeigen-Bestandsquellen, wie z. B. Google und Facebook, verfügen über strenge Richtlinien in Bezug auf die Anzeigen, die für ihre Netzwerke genehmigt werden. Um Ihre Online-Präsenz zu maximieren, müssen Sie diese Richtlinien einhalten. 

Anzeigengrößen

  • Stellen Sie sicher, dass Sie jedes Werbemittel in allen gängigen Größen erstellen. So entgeht Ihnen keine Zielgruppe aufgrund einer falschen Anzeigengröße.

  • Im Internet: 300×250, 728×90, 160×600, 300×600, 320×50 und 970×250.

  • Auf Facebook und Instagram: 600×315, 600×600, 1200×628 und 1200×1200.

  • Für native Web-Anzeigen: 600x500 (empfohlen), 600x600 und 600x315.

Werbemittel

  • Probieren Sie für die verschiedenen Komponenten wie Buttons, Hintergründe und Bilder unterschiedliche Farbschemen aus.

  • Verwenden Sie klare und deutliche Bilder für Produkte.

 Anzeigentext

  • Nutzen Sie Texte, um Kunden entweder zu informieren oder zu einer Conversion anzuregen. Vermeiden Sie, beides zu versuchen.

  • Stellen Sie sicher, dass Texte auf Hintergrundbildern lesbar sind.

  • Halten Sie Texte kurz und prägnant.

 Call to Action (CTA)

  • Testen Sie mehrere CTAs: Was bei einer Zielgruppe funktioniert, funktioniert bei einer anderen möglicherweise nicht.

  • Stellen Sie sicher, dass jeder CTA eindeutig kommuniziert, was die Benutzer erwartet, wenn sie auf eine Anzeige klicken.

  • Ziehen Sie bei Zielgruppen mit geringer Kaufabsicht CTAs in Erwägung, welche sich auf Ihre Marke konzentrieren, um diese bekannter zu machen. Je enger der Trichter wird, desto ausdrucksstärker sollten Ihre CTAs sein, wie z. B. "Mehr erfahren" oder "Jetzt kaufen".

 Zielseiten

  • Zielseiten sollten mit der Botschaft der Anzeige in Bezug stehen.

  • Stellen Sie sicher, dass die Benutzer entweder unmittelbar auf der Zielseite oder in 1-2 Schritten eine Conversion durchführen können.

  • Positionieren Sie eventuelle Angebote innerhalb der Anzeige an prominenter Stelle auf der Zielseite.

 

So legen Sie los

Dies sind die ersten Schritte, die Sie vor dem Start Ihrer Retargeting-Kampagne ausführen müssen:

  1. Erstellen Sie Ihr AdRoll-Konto

    • Besuchen Sie unsere Anmeldeseite

    • Machen Sie alle erforderlichen Angaben

  2. Platzieren und aktivieren Sie Ihr AdRoll-Pixel

  3. Schließen Sie das Onboarding ab

 

 

 

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